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Bundesinnenministerium setzt Antidopingmaßnahmen auch im Schach durch

veröffentlicht von: Holger Schröck Mittwoch, 10. März 2010

Wie den Medien zu entnehmen ist, muss der DSB einen Teil seiner Bundesförderung für das Jahr 2008 zurückzahlen, weil er den NADA Code nicht fristgerecht komplett umgesetzt hat. Es war nicht ausreichend, nur eine Absprache mit der NADA zu treffen, entsprechend rechtlich abgesicherte Dopingkontrollen erst ab 2009 durchzuführen. Obwohl auch das Bundesinnenministerium anerkennt, dass der Schachsport nicht zu den dopinganfälligen Sportarten zählt, wird vom DSB die Teilnahme am Dopingkontrollsystem gefordert. Unser Bundeskongress hat im letzten Jahr entsprechende Satzungsänderungen vorgenommen, das Präsidium hat eine Anti-Doping-Ordnung beschlossen und erste Dopingkontrollen wurden bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2009 in Saarbrücken durchgeführt. Das Präsidium geht daher davon aus, dass jetzt alle notwendigen Maßnahmen getroffen wurden, damit der DSB ab 2009 zu den Sportverbänden gehört, die ihre Pflichten zur Dopingbekämpfung im vollen Umfang erfüllt haben.

Berlin, den 5. März 2010

Robert K. Frh. von Weizsäcker, Präsident
Horst Metzing, Sportdirektor

Quelle: http://www.schachbund.de